Das forderte der alternative Browser Opera und rief die EU-Gerichte um Hilfe. Diese organisierten eine Browserauswahl bei Microsoft und sorgten für einen freien Markt in Europa. Ab heute auch in Österreich.
Microsoft wurde dazu verdonnert, einen Auswahlbildschirm an den Start zu stellen. Ein Update von Windows ab heute reicht, dass Microsoft beim nächsten Start des Internet Explorers in Windows eine Alternative zur eigenen Browser-Welt bieten muss.
Wenn Sie also ab heute auch in Österreich gefragt werden, ob Sie nicht doch eine Alternative zum Internet Explorer haben möchten, dann ist das dem Kartellrecht der EU zu verdanken.
Auf jeden Fall werden die nächsten Wochen spannend, denn außer in Firmen, wo die Administratoren die Ausstattung vorgeben, werden die PCs in Österreich und der EU (teilweise sind andere Länder schon früher dran gewesen) neue Browser bekommen können. Zumindest, wenn die User sich dazu entschließen - und das haben sie schon vor dem Auswahlbildschirm häufig gemacht. Statistiken zum Effekt der neuen Ordnung am Browsermarkt kann man dann für Mai erwarten - bis sich die Änderungen bemerkbar machen, dauert es eine Zeit.
Autor : uwe Erstellt am : 18.03.2010 um : 08:41:25 Uhr